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Fahnenadler
- Historische Entwicklung
Kurzübersicht der Firmenleitung
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Dem Wandel der Ansprüche, des Geschmacks, der technischen Entwicklung und der
Wirtschaftslage passten sich bis heute fünf Generationen des Familienunternehmens an.
- 1. Generation - Gründer Carl Adler rief das Unternehmen 1863 ins Leben
- 2. Generation Josef Carl Adler (JC-Adler genannt)
- 3. Generation Carl Adler 1982
- 4. Generation Karl Arthur Adler 1982
- Es folgte die Umwandlung zur GmbH im Jahr 1982 - Inhaber seit dem Karl Arthur Adler
(Geschäftsführer) und Adolf Paolucci (Raumausstatter-Meister und Betriebsleitung)
5. Unternehmensführung Birgit Pferrer, geb. Adler und Rudolf Nowicki seit 03-2005 |
Historische Entwicklung
1863 gründete Carl Adler die Firma als einen Tapezierer-, Polster- und Dekorationsbetrieb.
Er war Mitbegründer und lange Zeit stellvertretender Obermeister der damaligen
Freien Innung Tapezierer, Polsterer und Dekorateure Köln, welcher die heutige
Raumausstatter Innung Köln entsprang.
In jenen Jahren stieg der Wohlstand und Festdekorationen waren mehr und mehr gefragt.
Als im Jahre 1880 der Kölner Dom eingeweiht wurde, wehten über dem Festplatz
die Fahnen der Firma Adler. |
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Das Unternehmen hatte auch für die übrige Festdekorationen gesorgt und als
„königlich, kaiserlicher Hoftapezierer und Dekorateur“ an der Ausstattung
des Kaiserpavillons mitgewirkt.
Damit war der Grundstein für die weitere Entwicklung in diesem Bereich gelegt. |
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Bei der Einweihung der Hohenzollernbrücke - damals Dombrücke genannt - im
Jahre 1911 stellte die Firma Carl Adler die textile Dekoration und die Fahnendekoration her. |
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Hier ein historisches Gemälde der Einweihungsfeier für die Mülheimer Brücke, geschmückt
mit Fahnen von Fahnen Adler – damals JC-Adler (Josef Carl Adler) genannt. |
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Im Jahr 1909 hatte die Firma Adler ihren Firmensitz am Kattenbug 10 – 12 und nannte sich
“Atelier für Kunstgewerbe – Wohnungseinrichtungen, Möbel und Dekoration“ |
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In dieser Zeit hatte die Firma Adler den Firmensitz am Hansaring - schräg
gegenüber vom
heutigen Saturn-Hochhaus.
Etwas später hatte die Firma Adler den Firmensitz am Hansaring - schräg gegenüber vom
heutigen Saturn-Hochhaus und zog kurz nach dem Krieg im Jahre 1958 ein weiteres mal um,
diesmal in die Riehler Strasse bis zum Jahre 1985.
Die dort genutzte, wunderschöne Jugendstilvilla war zwar erstmals eigener Immobilienbesitz
der Firma und bezauberte den Besucher mit einem bestechenden Äußeren und einer hinreißenden
Inneneinrichtung. Für eine gut strukturierten Produktionsablauf war das Gebäude aber
ungeeignet.
Es befand sich dort eine Druckerei im Speicher des Hauses, ein Stockwerk darunter eine winzige
Näherei, in welcher auf ca. 30 qm Fläche bis zu 4 Näherinnen incl. Zuschneidetischen und
Bügelautomat Platz finden mussten, ein Stofflager, Sanitärräume und ein Buchhaltungsbüro.
Im Erdgeschoss fanden sich damals die weitere Verwaltung, ein Ladenlokal und das
Geschäftsführungsbüro.
In den zwei Kellern - in Jugendstilvillen damals üblich - fand man technische Räume, Lager
und Werkstätten, sowie Versandvorbereitung.
Heute ein heikles Thema, war doch sogar die Kriegszeit für Fahnen Adler während der NS-Zeit
ein wesentlicher Wirtschaftsschauplatz in politisch schwierigen Zeiten. Die Streitkräfte forderten
große Mengen an Fahnen um ihre Soldaten anzuführen.
Mit dem Verscheiden des Geschäftsinhabers 3.Generation, Karl Adler im Jahre 1982, begann
das Unternehmen weitere Modernisierungsmaßnahmen umzusetzen.
Der damals folgende Sohn - Karl Arthur Adler firmierte Fahnen Adler mit Adolf Paolucci
zusammen kurz darauf in eine GmbH um.
Adolf Paolucci - Sohn des Alfons Paolucci, welcher selber bereits 45 Jahre im Unternehmen
tätig war und seine Stelle an seinen Sohn Adolf übertrug - wurde ein wichtiger und fortschrittlicher
Mitinhaber des Unternehmens.
Beide Geschäftspartner wechselten durch Verkauf und Ankauf einer anderen Immobilie den
Standort des Unternehmens zum Wohle besserer Produktionsmöglichkeiten - es wurde die
heute genutzte Immobilie in der Boltensternstrasse 343 gekauft.
Das Unternehmen folgte dem Gang des technischen Fortschritts.
So wurden früher Fahnen ausschließlich gestickt und genäht oder appliziert.
Nachdem hinreichend geeignete Textilfarben entwickelt wurden folgte später die Fahnenmalerei,
danach die Rationalisierung des Produktionsprozesses durch die Einführung des Siebdrucks.
Selbstverständlich gehören die heute aktuellen Produktionstechniken, wie chemischer Siebdruck
und Digitaldruck ebenfalls zum Angebot der Fahnen Adler GmbH.
Durch langjährige Erfahrung und eine Vielzahl der hinzu gewachsenen
Produktionsmöglichkeiten, sowie die Hinzunahme zahlreicher Handelsartikel stellt
das Unternehmen eine breite Produktpalette für eine Vielzahl an Kundenwünschen bereit.
Heute ist bei der Firma Adler unter einem Dach vereint:
- der Verkauf und die Herstellung von Fahnen aller Art und Größe für innen und außen
- Produktionsverfahren wie Stickerei, Druckerei, Applikation und Malerei
- die Lieferung und Anfertigung von deren Zubehör
- das Vermietungsangebot von Mietfahnen für innen und außen, von Zubehör
- der dazugehörende Service
- der Kundendienst
- der Handel und die Herstellung von Vereinsbedarf
- die Herstellung und Anbringung von textilen Bühnen-, Messestand- und Raumdekorationen
Ob private Anlässe, Karneval, Jubiläen, Messen oder öffentliche Veranstaltungen - überall zeigt
Fahnen Adler „Flagge“.
Die Leistungen des Unternehmens werden nicht nur in Köln deutlich, sondern sind auch international
anerkannt.
Als ein traditionsreiches Unternehmen mit Erfahrung ist die Firma Fahnen Adler GmbH heute unter
anderem einer der Vertragslieferanten der KölnMesse GmbH, der Bayer AG und zahlreicher anderer
Kunden.
Mit der Fahnenproduktion und der Raumausstattung hat sich das Lieferprogramm der Firma Adler
zu einem kompletten Serviceangebot entwickelt.
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